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Monets Küste

Mit meiner Zwillingsvenus schreibe (Merkur) ich heute mal wieder etwas über Kunst (Venus). Als generell an Kunst (Venus)-Interessierte (Zwillinge) liebe ich Konzerte wie Ausstellungen gleichermaßen. Vielleicht wird hier für mich aber sogar eine kleine Kurzreise (Zwillinge) daraus, wer weiß. Ab März wird im Frankfurter Städel Museum in Zusammenarbeit mit dem Musée des Beaux-Arts de Lyon die Ausstellung „Monets Küste“ zu sehen sein, passend zur aktuellen Zeitqualität des Stelliums von Saturn und Neptun.

 

Claude Monet ist als einer der bedeutendsten Vertreter des Impressionismus zu Weltruhm gekommen, besonders bekannt für seine Motive aus der Natur, oft in Verbindung mit Wasser, wenn man zum Beispiel nur an seine weltberühmten Seerosen denkt. Der Impressionismus an sich entstand um 1860 in Frankreich, realistische Szenen werden hier atmosphärisch im Spiel mit dem Licht dargestellt, mit getupften kleinen Pinselstrichen. Der Begriff „Impressionismus“ steht dabei für den Eindruck, den der Maler bei einer Szene künstlerisch festgehalten hat und den der Betrachter ebenso empfinden kann. Es geht hier nicht um die realgetreue Darstellung von Motiven, sondern um die Übermittlung von Wahrnehmungen.

 

Die gemalten Motive und Szenerien sind natürlich als solche zu erkennen, also die Situation ist durchaus real vorhanden. Man hat jedoch den Eindruck, die Pinselstriche verschwimmen ineinander zu einem großen Ganzen. Klare Abgrenzungen und harte Konturen sucht man im Impressionismus genauso vergeblich wie grelle Farben. Die Kunst ist sanft und pastellig, astrologisch übersetzt würde ich sagen: neptunisch. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis Neptun auch in den Zeitgeist, in diesem Fall die Kunst, Einzug gehalten hat.

 

Neptun wurde im Jahr 1846 entdeckt, übrigens im gleichen Jahr, in dem zum ersten Mal eine Narkose an einem Patienten mit Schwefeläther durchgeführt wurde und welche somit als Geburtsstunde der Anästhesie gilt. Wenn man über die Zeitqualität meditiert, wird man die Eigenschaften von Neptun verstehen, sowohl die positiven (Gewaltauflösung, Grenzenlosigkeit, Zeitlosigkeit, Sanftheit) als auch die negativen (Drogen, Gift, Lügen, Betrüger, Zerfall).

 

Ein Blick in die Radix von Claude Monet:


Radix Claude Monet, Geburtszeit unbekannt
Radix Claude Monet, Geburtszeit unbekannt

Sonne/Jupiter/Kaiser/Durer (benannt nach Albrecht Dürer, hier als Synonym für den genialen, großartigen Künstler zu deuten) mit Weltruhm (in Opposition zur königlichen Alcyone/Magion und im Sextil zu Mars/Imago in der Jungfrau = meine Kraft setze ich tagtäglich ein für das Erschaffen von Bildern). Der Erfolg ist zusätzlich angezeigt durch die Stellung von drei Planeten im Schützen. In der künstlerischen Waage sehen wir die Asteroiden Gallia (Frankreich) und Paris (dieser sogar auf dem ersten Grad).

 

Mit Venus am Galaktischen Zentrum wird seine Kunst von globaler Bedeutung, jedoch durch Saturn von der Grundthematik her getrübt. Saturn/Venus beschreibt hier auch die finanzielle Situation (Venus), die schon seit der Kindheit angespannt war (Saturn, Einschränkungen): der Kolonialwarenhandel des Vaters war wenig erfolgreich. Ich habe hier übrigens noch den Asteroiden Photographica mit eingeblendet, obwohl es sich nicht um Fotografie sondern um Malerei handelt (Imperastro deutet dies mit „Bilder sagen mehr als tausend Worte“).

 

Später, durch Monets Abkehr vom traditionellen Kunstgeschmack seiner frühen Schaffenszeit mit damals noch realistisch gemalten Werken hin zum Impressionismus blieb seine finanzielle Situation (Venus) bis in die 1890er Jahre schwierig (Saturn). In seinem Schaffen wandelte er sich also (Skorpion-Sonne) von der Tradition hin zum neptunischen Künstler (mit seinem Werk „Impression, Sonnenaufgang“ war somit ER es, der die Stilrichtung des Impressionismus geprägt hat).

  

Aber zurück zur Gegenwart: Mit der mundanen Konjunktion von Saturn/Neptun geht es in der kommenden Ausstellung um die berühmten Felsen (Saturn) von Étretat in der Normandie, einer ozeanisch geprägten Region (Neptun) mit milden Wintern und angenehm warmen Sommern. Diese an der Atlantikküste gelegenen Felsen waren im 19. Jahrhundert Anziehungspunkt für viele Künstler. Monet war so fasziniert davon, dass er zahlreiche Werke über diese Steilküste erschaffen hat, so dass jetzt eine komplette Ausstellung über dieses Motiv möglich ist.


Zeitpunkt der Ausstellungseröffnung in Frankfurt am Main
Zeitpunkt der Ausstellungseröffnung in Frankfurt am Main

Zum Zeitpunkt der Eröffnung werden sich Sonne (Schaffen, Werke)/Mond (Landschaft, Heimat, gemeint ist hier die Normandie in Frankreich als Geburtsnation von Monet, aber insgesamt als Deutung auch „Werke/Sonne aus der Vergangenheit/Mond), Durer und Photographica zu dieser Saturn/Neptun Konjunktion gesellen, und dies im 10. Haus der Öffentlichkeit. Wie stimmig doch diese Gestirne für die Geburtsstunde einer Ausstellung zu dem Thema sind. Aus Imago im Steinbock können wir auch die Gemälde/Bilder (Imago) von den Felsen (Saturn) herauslesen, und dass ein Künstler aus Paris beteiligt ist, sehen wir mit dem Sextil im Stier zur Sonne.  

 

Mit Mond als Herrscher des 2. Hauses sowie Saturn als Herrscher des 8. Hauses, beide eingebunden in diese Stellium-Thematik, zusätzlich noch  Jupiter/Sirius im 2. Haus gehe ich davon aus, dass diese Ausstellung in finanzieller Hinsicht durchaus erfolgreich sein wird. Was Monet damals verwehrt blieb, könnte sich posthum hier in diesem Projekt als vielversprechend erweisen.


In diesem Sinne: Alles Liebe!


Eure Sabine



Musikbeitrag: "La Mer" (w/ French lyrics and English translation)

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